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Stolperfallen im Internet

Schüler-VZ, Facebook, Myspace ... alles cool, alles bestens?

Wenn du das glaubst, könntest du von einer selbst gestellten Falle in die nächste laufen. Was einmal im Netz steht, ist nämlich nicht mehr privat, sondern öffentlich. Passwörter können geknackt werden, vermeintliche Freunde können dich ablinken - und plötzlich findet sich ein peinliches Foto von dir irgendwo ganz öffentlich im Internet.

Schlimmer noch: Das Forschungsinstitut Dimap hat in einer Studie vom Sommer 2009 festgestellt, dass ungefähr 28%, also fast ein Drittel aller Betriebe im Internet nach Informationen über ihre Bewerber suchen. Das kann zwar auch positive Folgen haben, oft führt es aber dazu, dass ein Bewerber gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. ARD und ZDF berichteten in ihren Nachrichtensendungen darüber.

Artikel und Videos zum Thema findest du unter:

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7617832,00.html

http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,7004286,00.html?dr=1

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/detail_dpa_22159136.php

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag6946.html

Dazu passt auch die folgende Geschichte, die schon seit einiger Zeit hier zu finden ist. Man kann es nicht oft genug wiederholen:

Vorsicht mit privaten Informationen im internet!

TITEL - Erotik-Tänzerin
Table-Dancer-Polizistin mit Schriftzug

“Es war einmal eine junge Dame, die gerne Polizistin werden wollte. Um bis dahin ein bisschen Geld zu verdienen, jobbte sie als Kellnerin und Table-Dancerin in einer Kneipe. Davon stellte sie Fotos ins Internet, die ein “guter Freund” an die Polizeibehörde mailte. Die Folge: Ihre Bewerbung für eine Ausbildung im Polizeidienst wurde abgelehnt.

Diese Geschichte ist nicht erfunden. Internetlinks dazu  findest du unten.

Das Verwaltungsgericht Stuttgart urteilte: Diese Ablehnung ist gültig.

Deshalb: Du kannst nicht vorsichtig genug sein, wenn du private Informationen ins Web stellst. Lass lieber Privates privat bleiben.

Aber wenn du es absolut nicht lassen kannst, dann bitte wenigstens keine “Sexy”-Fotos, denn die kommen im Zweifelsfall nicht nur bei der Polizei schlecht an!

Du kannst nie so genau wissen, wen du gerade so geärgert hast, dass er/sie sich an dir rächen möchte. Denn manche Leute lächeln dir freundlich ins Gesicht und arbeiten gleichzeitig hinter deinem Rücken gegen dich. Gib solchen linken Bazillen also keine “Munition” gegen dich in die Hand.

Auch wenn nicht überall solche strengen Regeln herrschen wie im Öffentlichen Dienst (Polizei, Schulen, Ämter usw.): Auch in privaten Betrieben kann es sich schlecht für dich auswirken, wenn du dich allzu offen im internet präsentierst.

Die Geschichte mit der Möchtegern-Polizistin kannst du übrigens nachlesen unter:

www_FO

http://nachrichten.aol.de/nachrichten-panorama/erotik-taenzerin-taugt-nicht-zur-polizistin/artikel/20090223130942400168908

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